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COVID-19 raubt der Welt gerade wortwörtlich den Atem. Die umgangssprachlich auch als Corona bezeichnete Viruserkrankung, die vor allem die Lunge betrifft, hat sich inzwischen auf dem ganzen Globus ausgebreitet und stellt dabei auch Unternehmen vor schwierige Herausforderungen.

Während in einigen Branchen sämtliche Umsätze wegbrechen, kommen andere mit der Arbeit kaum hinterher. Gerade die schwer getroffenen Unternehmen können die Krisenzeit aber nutzen, um neue Konzepte anzugehen und auszuprobieren. Eine gute Möglichkeit ist dabei auch der Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Chatbots. In Gastronomie, Tourismusbranche und Fitnessstudios können diese nämlich helfen, um auch in Zeiten von COVID-19 erfolgreich zu sein. Wie? Das erfahren Sie in diesem Beitrag.

Das steckt hinter Künstlicher Intelligenz

In einer digitaler werdenden Welt spielt auch die Idee der Künstlichen Intelligenz (KI) eine immer bedeutendere Rolle und was es früher nur in Science-Fiction-Filmen gab, ist inzwischen Realität. Wenn wir heute von KI sprechen, geht es dabei aber weniger um selbständig denkende Roboter, die Gutes oder Schlechtes tun, sondern vielmehr um den Versuch, menschliches Denken und Lernen auf einen Computer zu übertragen und ihm damit intelligentes Verhalten aufzutrainieren. Auf Basis vorgegebener Muster soll der Computer dann bestimmte Dinge erkennen und ausführen. Ein Beispiel einer Künstlichen Intelligenz sind etwa Apples „Siri“ oder Amazons „Alexa“.

Künstliche Intelligenz spielt aber auch in anderen Bereichen eine immer zentralere Rolle. Als globales Trendthema hat sie nämlich das Potenzial, interne und externe Unternehmensprozesse nachhaltig zu verändern. Ob Machine Learning, Deep Learning oder Computer Vision – allein in Deutschland setzen viele Unternehmen bereits auf Künstliche Intelligenz in unterschiedlichen Formen. 

Künstliche Intelligenz in Zeiten von Corona

Auch in der aktuellen Corona-Krise rückt KI in den Fokus. Denn Methoden der Künstlichen Intelligenz können helfen, Wissen aus vorhandenen Daten zu ziehen und daraus schneller neue Erkenntnisse gewinnen. So werden mithilfe von Machine Learning beispielsweise Ähnlichkeitsanalysen mit bestehenden Viren durchgeführt, um daraus abzuleiten, welche Therapien Erfolg versprechen.

Zahlreiche wissenschaftliche Verlage haben daneben tausende Veröffentlichungen zu Coronaviren freigegeben, um diese über eine maschinelle Sprachverarbeitung auswerten zu lassen. Auch hiermit sollen Erkenntnisse gewonnen werden, die sich für die Forschung nach einem Impfstoff nutzen lassen. 

Dem Otto Normalbürger begegnet Künstliche Intelligenz in Zusammenhang mit Corona vor allem in Form eines Pandemie-Monitors. Die dynamischen Maps helfen nicht nur Staaten und deren Gesundheitssystemen, Ausbreitung und Verläufe des Virus vorauszusagen, sondern geben auch Privatbürgern informative Einblicke zur regionalen und globalen Verteilung. Künstliche Intelligenz hilft hier also, eine breite Bevölkerungsmasse mit Informationen zu versorgen, die rein händisch gar nicht zu stemmen wären. Und auch Unternehmen können diesen Vorteil für sich nutzen. Zum Beispiel in Form eines Chatbots. 

Was ist ein Chatbot?

Bei einem Chatbot handelt es sich um ein technisches Dialogsystem mit sprachlichen Fähigkeiten. Der Begriff setzt sich aus den beiden Worten „Chat“ und „Robot“ zusammen, was das System eigentlich auch schon beschreibt. Mit einem Chatbot kann man nämlich per Texteingabe oder Sprache in Echtzeit kommunizieren und muss nicht erst längere Zeit auf eine Antwort warten wie etwa bei einer E-Mail. 

Chatbots werden in Unternehmen meist eingesetzt, um Anfragen automatisiert und ohne direkten menschlichen Eingriff zu beantworten. Ein Chatbot kann so beispielsweise Produkte oder Dienstleistungen deines Unternehmens erklären und allgemeine Informationen weitergeben. Man kann einen Chatbot aber auch so programmieren, dass er je nach Anfrage eine bestimmte Aktion einleitet, die anschließend vom Kundenserviceteam bearbeitet wird. 

Mit einem Chatbot die Corona-Krise meistern

Während einige Branchen durch die Corona-Pandemie deutlich mehr zu tun haben, herrscht in anderen Betrieben Flaute. Trotz der unterschiedlichen Ausgangslage können aber beide Seiten von einem Corona Chatbot profitieren. Zum einen kann der Chatbot nämlich Kundenserviceteams entlasten, zum anderen können mit ihm Personalengpässe überbrückt werden. Vor allem in Branchen, die durch die Krise stark gebeutelt sind, ergeben sich somit neue Möglichkeiten. 

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Chatbots im Tourismus

Reiseunternehmen stehen aktuell vor einem Dilemma. Einerseits sind die Umsätze durch Reiseverbote und geschlossene Grenzen fast vollständig weggebrochen. Andererseits können viele Reisende ihren Urlaub nicht antreten und fragen deshalb telefonisch oder per Mail beim jeweiligen Veranstalter an. Besonders die Kundenserviceteams arbeiten dadurch an der Kapazitätsgrenze. Diese Situation wird durch die fehlenden Umsätze und eventuell daraus resultierende Entlassungen noch weiter verschärft. Ein Chatbot kann das Kundenserviceteam hier hervorragend unterstützen und allgemeine Anfragen, die häufig vorkommen, automatisiert beantworten. Das entlastet Mitarbeiter und gibt ihnen Zeit, sich um andere Aufgaben zu kümmern.  

Chatbots in der Gastronomie

Durch die Pandemie waren auch Restaurants und Gastronomie-Betriebe zur Schließung gezwungen und dürfen lediglich Gerichte zum Mitnehmen anbieten. Für Restaurants bedeutet, dass weniger Umsatz und damit einhergehend den Wegfall von Personal. Mit einem Chatbot können auch sie diesen Engpass überbrücken und über diesen zum Beispiel Auskunft zu Öffnungs- oder Lieferzeiten geben, um so den Betrieb weiter am Laufen zu halten.

Chatbots in Fitnessstudios

Auch Fitnessstudio-Betreiber sind von COVID-19 hart getroffen und stehen vor einer ungewissen Zeit. Weil sie ihre Studios nicht öffnen dürfen, fallen Umsätze weg, Mitglieder springen ab und Trainer können nicht persönlich mit ihren Kunden arbeiten. Ähnlich wie in der Gastronomie kann auch hier ein Chatbot dazu dienen, häufige Fragen automatisiert zu beantworten. Ein Chatbot bietet für Fitnessstudios aber noch deutlich mehr Potenziale. So kann dieser nämlich auch als Fitness Coach für Mitglieder fungieren. Dank KI kann ein Chatbot nämlich auch personalisierte Workouts und Ernährungsempfehlungen abgeben, Trainierende motivieren und ihre Fragen beantworten. Gerade für Studiobetreiber ergibt sich dadurch eine gute Möglichkeit, Mitglieder weiter zu binden und neue Umsatzpotenziale zu entwickeln, um die Krise zu überstehen.

Mit KI und Chatbots erfolgreich durch die Krise

Die Corona-Pandemie bedeutet nicht nur für Menschen, sondern auch für Unternehmen eine enorme Belastung mit neuen Herausforderungen. Dabei sind einige Industrien schwerwiegender betroffen als andere. Mit neuen Lösungsansätzen können diese Angebote für Kunden geschaffen werden, um sie auch während und nach der Krise an sich zu binden. Eine Möglichkeit sind Chatbots, mit denen sich gerade in stark betroffenen Branchen Personalengpässe überbrücken und Serviceteams entlasten lassen.

 

Mehr Informationen zu dem Corona Chatbot finden Sie hier.