Die KfW hat wieder 16 Landes- und einen Bundessieger bei seinem Startup-Wettbewerb KfW Award Gründen ausgezeichnet. In Bayern triumphiert das Münchner Startup e-bot7.

4. Dezember 2020e-bot7 aus München geht als bayerischer Landessieger aus dem KfW Award Gründen hervor und erhält 1.000 Euro Preisgeld. Das Startup wurde 2016 von Fabian Beringer, Xaver Lehmann und Maximilian Gerer gegründet. Sie haben eine KI-Plattform zur Automatisierung der Kundenkommunikation entwickelt. Diese hilft Unternehmen, die Effizienz im Kundenservice zu steigern. e-bot7 entwickelt und integriert zudem künstliche Intelligenz und Deep Learning in bestehende CRM-Kundenservice-Systeme. So können Anfragen und Prozesse im Kundenservice automatisiert und effektiver gestaltet werden, indem eingehende Nachrichten analysiert werden und KundendienstmitarbeiterInnen mit Antwortvorschlägen unterstützt werden. Die durchschnittliche Bearbeitungszeit soll so um rund 80 Prozent reduziert werden. Das Münchner Unternehmen beschäftigt 80 Mitarbeiter und hat weitere Niederlassungen in London, Amsterdam und Paris. Co-Gründer Xaver Lehmann sagt:

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung der KfW! Unsere preisgekrönte KI-Plattform zeigt, dass wir mit e-bot7 den Kundenservice revolutionieren können und auf dem besten Weg sind, Weltmarktführer im Bereich KI-basierter Chatbots zu werden.”

KfW Award Gründen „fungiert als Mutmacher“

Die Bankengruppe verleiht den KfW Award Gründen bereits seit 1998 an junge Unternehmen aus allen 16 Bundesländern sowie einen bundesweiten Sieger. Der diesjährige Bundessieger ist Ooia aus Berlin. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW, sagt:

„Mit dem Preis möchte die KfW sowohl die erfolgreichen Gründerinnen und Gründer auszeichnen als auch dazu beitragen, dass der Mut zur Selbstständigkeit öffentliche Anerkennung erhält. Besonders in diesem Jahr fungiert der Wettbewerb als Mutmacher und würdigt die enormen Leistungen junger Unternehmen.“

Dieser Artikel ist ursprünglich erschienen auf Munich Startup.